Mr. Burnum (19.05.2013 um 14:13 Uhr): Großes Sommerloch Seraphin (17.05.2013 um 06:18 Uhr): Liebe Grüße an die Rotte Kobra_Libre (16.05.2013 um 20:19 Uhr): ...nüscht im Forum, lebts ihr noch? Epsylon (07.05.2013 um 20:48 Uhr): Na ihr sacke was geht ab HansWurst (21.04.2013 um 07:58 Uhr): man(n) kann nicht klagen! matze (07.04.2013 um 19:15 Uhr): mir immer und euch
In Sachen Stromverbrauch und Lautstärke kann AMD mit diesen Grakas punkten.
Leider mangelt es an der Bildqualität. Wer will eine schlechtere Bildqualität für den gleichen Preis einer GTX570?
Als AMD Ende Oktober Radeon HD 6870 sowie Radeon HD 6850 (ComputerBase-Test) präsentierte, zeigte sich der ein oder andere potenzielle Käufer verwundert: Bei den Grafikkarten handelt es sich nicht (wie dem alten Namensschema nach zu vermuten war) um die neuen schnellsten Single-GPU-Vertreter sondern um die Gegner für die GeForce GTX 460 in der gehobenen Mittelklasse, gegen die AMD bis dato keinen echten Gegenspieler hatte. Die flottere „Cayman“-Version sollte dagegen erst später den Weg in die Händlerregale finden. Genauer gesagt heute.
Zuvor nutzte allerdings Nvidia die Zeit nach der Vorstellung und löste mit der GeForce GTX 580 und GeForce GTX 570 nicht nur die ältere GeForce-GTX-400-Riege ab, der Hersteller schaffte zugleich die kommenden Gegner für die Cayman-Modelle, denn die Messlatte für die beste Single-GPU-Grafikkarte wurde ein gutes Stückchen weiter nach oben gelegt.
Fazit:
AMDs Radeon-HD-6900-Serie hat wahrlich keine leichte Aufgabe, denn nach der schwächelnden GeForce GTX 470 und GeForce GTX 480 hat Nvidia mit den „GeForce GTX 500“-Probanden stark nachgelegt. Zu stark für AMD? Teilweise schon, wie unser heutiger Test zeigt. Doch der Reihe nach.
Bildqualitä t:
Bei der Bildqualität gibt es auf den Radeon-HD-6900-Probanden keine größeren Überraschungen. Und das ist eine eher schlechte Nachricht, denn an der von uns bemängelten anisotropen Filterung hat sich seit Veröffentlichung der Barts-Chip (Radeon HD 6800) nicht geändert. Damit ist die anisotrope Filterung auf den Nvidia-Karten überlegen, selbst wenn der Texturregler auf „High Quality“ gesetzt ist. In diesem Bereich herrscht weiterhin Nachholbedarf für AMD.
Die Geschwindigkeit der GeForce GTX 580 ist aktuell konkurrenzlos. Die GeForce GTX 480 lässt die Karte problemlos hinter sich und rendert in etwa 15 Prozent flotter, AMD hat der GeForce GTX 580 aktuell noch gar nichts entgegen zu setzen: 30 bis 40 Prozent Performancevorsprung ist keine Selten- sondern Gewohnheit.
Einen deutlichen Schritt nach vorne abseits der Leistung hat Nvidia auch mit dem Kühlsystem gemacht. Die GeForce GTX 580 spielt in einer völlig anderen Liga als die katastrophale GeForce GTX 480, allerdings ohne neue Bestwerte setzen zu können. Unter Windows ist die Karte sehr leise, unter Last allerdings von den restlichen Komponenten zu unterscheiden. Störend wird der Lüfter dabei nicht, zieht in ruhigen Spielszenen aber durchaus das ein oder andere Mal die Aufmerksamkeit auf sich. Die Nvidia-Karte verhält sich diesbezüglich identisch zur Radeon HD 5870.
Den einen großen Kritikpunkt hat Nvidia also gelöst, den zweiten dagegen nur angegangen: Die Leistungsaufnahme. Unter Windows ist die AMD-Konkurrenz immer noch etwas voraus, im 3D-Modus ist das Verlangen nach Strom immer noch zu hoch.
Darüber hinaus ist die GeForce GTX 580 identisch geblieben zur „älteren“ Karte. Neue Features gibt es nicht, die waren aber auch nicht zu erwarten. Damit ist die GeForce GTX 580 schlussendlich ein runderes Produkt als die GeForce GTX 480. Mit den voraussichtlichen 479 Euro ist die Grafikkarte aber auch teuer – über 120 Euro teurer als eine GeForce GTX 480.
Enthusiasten machen mit der GeForce GTX 580 – anders als bei der GeForce GTX 480 – nicht mehr viel verkehrt. Die Performance ist enorm, die Bildqualität ist sehr gut, die Features sind vielfältig und das Kühlsystem ist akzeptabel (wenn auch nicht leise). Der einzige Schwachpunkt ist weiterhin die Leistungsaufnahme, die zwar vor allem in Anbetracht der Performancesteigerung besser, schlussendlich aber immer noch zu hoch ist. Wer als High-End-Spieler auf Effizienz achtet, sollte vom Kauf der GeForce GTX 580 absehen. Alle anderen erhalten für viel Geld eine gute Grafikkarte mit einem hohen Energiehunger.
Wir empfehlen in diesem Fall aber generell noch dazu, im Zweifelsfall auf die Radeon-HD-6900-Probanden von AMD zu warten, die in Kürze das Licht der Welt erblicken sollten. Vorher ist es unmöglich einzuschätzen, in wie weit welches Produkt Vor- und Nachteile hat.
Nvidia GeForce GTX 580
Positive Eigenschaften
* Aktuell schnellste Single-GPU-Grafikkarte
* Schnell genug für 1920x1200 und mehr
* Durchgängig AA/AF möglich
* Sehr schnelles DirectX 11
* SSAA in allen APIs möglich
* CUDA/PhysX
* Mit 1,5 GB großer Speicher
* Leise unter Windows
Negative Eigenschaften
* Zu hohe Leistungsaufnahme
* Relativ laut unter Last
Der kleine Laden ;-) namens AMD, in Dresden, hat lange Zeit DX11 Karten an vorderster Front gehabt (Dual GPU).
Dann setzte Nvidia mit der GTX Serie (Single GPU) dagegen.
Entgegen der stromhungrigen 480 ist die GTX460 in allen Sachen recht gelungen.
NUN bringt AMD die ersten, neuen Grakas und setzt diese beiden gegen die GTX 460 von Nvidia an.
Später, im November soll der große Paukenschlag gegen die 480 kommen, obwohl die 5970 längst am Markt ist und bereits die 480 in Schach hält.
Tja, Nvidia ist so stark mit einer GPU, zu Lasten der Stromrechnung, wie AMD mit 2 GPU's, der Vorgängergeneration, den längst bestehenden 5850 und 5870. Somit hat man schpn die eigene Konkurrenz im Haus hat.
Und hier gehts zum TEST.
Man glaubt es kaum. Leistungstechnisch stellen die neuen Grakas von AMD das Referenzmodell GTX460 von Nvidia doch echt in den Schatten. An die Leistung der 5870 kommen die beiden neuen Karten aber nicht ran.Die besten OC-Varianten der 460 können zwar mithalten aber für den Preis kann man sich auch gleich ne 6870 holen. Auch in Sachen Hitze, Lautstärke und Stromverbrauch brauchen sich die neuen Karten keineswegs verstecken.
Man beachte, sogar die GTX470 bröckelt gegen die 6870 extrem.
WAS ist eigentlich mit Physx?
Das kann doch die AMD garnicht. Überfragt ich bin.
Fazit
Update Samstag, den 23. Oktober, 12:50 Uhr: Wir haben mittlerweile die „richtige“ AMD Radeon HD 6850 mit 960 ALUs durch den kompletten Testparcours geschickt und sämtliche Benchmarks aktualisiert. Zum Vergleich haben wir die Werte der „falschen“ Grafikkarte weiterhin in den Diagrammen belassen, diese aber Grau eingefärbt. Wir bitten den unabsichtlichen Fehler zu entschuldigen.
Update Freitag, den 22. Oktober, 13:55 Uhr: Wie uns Sapphire soeben mitgeteilt hat, ist auf unserer Radeon HD 6850 das falsche Bios aufgespielt. Die Karte bietet zwar die korrekten Taktraten der Radeon HD 6850, kommt in Sachen Architektur aber mit den Features der Radeon HD 6870 daher. Die von uns getestete Karte ist damit zu schnell! Wir werden uns schnellstmöglich darum bemühen, die korrekten Leistungsdaten der Karte zu ermitteln. Bis dahin ist das Ergebnis der Radeon HD 6850 in unserem Test mit Vorsicht zu genießen, wir gehen von ca. 5 Prozent Leistungsverlust aus.
Mit der Radeon HD 6850 sowie Radeon HD 6870 von AMD hat sich gegenüber der Vorgängergeneration doch mehr getan, als die Benchmarks zunächst vermuten lassen. Zuerst müssen wir aber Kritik aussprechen, denn die Namensgebung der neuen AMD-Karten ist verwirrend. Das Argument, dass die Preisgestaltung und die Leistungen nicht einer Mid-Range-Karte entsprechen, lassen wir nicht gelten. Dass eine Radeon HD 5870 schneller als eine Radeon HD 6870 ist, wird einige „Unwissende“ in eine böse Fallen tappen lassen. Daran ändern selbst die besseren Features nichts.
Unabhängig davon hat AMD den auserkorenen Gegner, die GeForce GTX 460, in Sachen Performance sehr gut im Griff. Selbst die Radeon HD 6850, die nahezu dieselbe Leistung wie die Radeon HD 5850 abliefert, schlägt sie problemlos. Die Radeon HD 6870 setzt noch einen drauf, scheitert aber mitunter deutlich an einer Radeon HD 5870.
PowerColor Radeon HD 6870
Erwähnen müssen wir an dieser Stelle noch die von Haus aus höher getakteten Varianten der GeForce GTX 460, die zumindest laut Nvidia der eigentliche Gegner der Radeon HD 6850 sind. Dies gilt durchaus für einige Modelle, die in etwa fünf Prozent mehr Leistung bringen und dennoch nicht mehr Kosten als das Referenzdesign. Die Leistung einer Radeon HD 6850 erreichen diese aber noch lange nicht. Dies schaffen einzig einige sehr hoch getaktete Varianten wie die EVGA GeForce GTX 460 FTW, die dann aber wieder fast so viel kosten wie eine Radeon HD 6870 – also auch keine Alternative darstellen.
Abgesehen von der Leistung gibt es Lob für das Kühlsystem unter Windows. Denn beide Radeon-HD-6800-Karten sind im 2D-Modus leise. Anders sieht es dann aber unter Last aus. Die Radeon HD 6850 bleibt angenehm, aber angesichts des sehr guten Kühlsystem einer GeForce GTX 460 doch etwas enttäuschend. Die Radeon HD 6870 ist in Spielen hingegen ohne weiteres hörbar und an der Grenze zu einer störenden Geräuschkulisse. In dieser Disziplin haben wir uns mehr von der neuen Generation gewünscht. Immerhin bleibt die Hoffnung auf Partnermodelle, die diesen Job besser erledigen.
In Sachen Leistungsaufnahme hat AMD keinerlei Verbesserungen vorgenommen. In Anbetracht der Performance ziehen die Grafikkarten ziemlich exakt gleich viel aus der Leitung wie die Vorgänger. Unter der Prämisse, dass Stillstand Rückschritt bedeutet, ist dies aber kein Pluspunkt für AMD.
Die Bildqualität der Radeon-HD-6800-Serie können wir noch nicht abschließend bewerten, da hierfür zusätzliche Untersuchungen nötig sind. Das MLAA kann je nach Anwendung eine interessante Alternative sein, allerdings besteht die Gefahr eines unangenehmen Verwisch-Effektes. Das Super-Sampling-AA funktioniert dagegen leider weiterhin nur unter DirectX 9 und ebenso lassen sich die SSAA-Samples nicht separat von den MSAA-Samples einstellen – das macht die Konkurrenz besser.
AMD Radeon HD 6850
Erfreulich sind die nun endlich separat gehaltenen „Optimierungen“ des Texturfilters, die nun so weit wie möglich abgeschaltet werden können, ohne dass dies genauso auf spielespezifische Optimierungen zutrifft. Die AF-Qualität halten wir generell dem der Vorgängergeneration für überlegen (das störende Banding ist verschwunden und manchmal ist die Flimmerneigung geringer), gegen die aktuelle GeForce-Generation verliert man aber immer noch. Meistens ist das Ergebnis zwar identisch, aber Nvidia bietet zusätzlich die High-Quality-Funktion, gegen die AMD keine Chance hat. Daran ändert auch die neue High-Quality-Einstellung nichts, zumal diese nicht durchweg besser als die Standard-Funktion aussieht.
Das waren die wichtigsten Neuerung der Radeon-HD-6000-Serie, während der Rest eigentlich nur leichte Verbesserungen darstellt. So liegt der UVD nun in der dritten Generation vor und kann mehr Formate ansprechen, bei Eyefinity lassen sich mit einer Karte gleich sechs Bildschirme ansteuern und der 3D-Support wurde erweitert. Inwieweit sich die Tessellation-Leistung verbessert hat, konnten wir noch nicht testen.
Attraktiv werden die 3D-Beschleuniger deshalb erst durch den Preis, den AMD sehr aggressiv angesetzt hat. 150 Euro für die Radeon HD 6850 sind eine echte Hausnummer, an welche selbst die günstigste GeForce GTX 460 1.024 MB nicht herankommt, die darüber hinaus langsamer ist und unter Last mehr Strom benötigt. Dafür ist jedoch das Kühlsystem und die anisotrope Filterung des Nvidia-Probanden überlegen, aber das ist aus unserer Sicht schlussendlich nicht ausreichend. Die Radeon HD 6850 ist für jeden preisbewussten Spieler eine sehr gute Wahl, mit der man nichts falsch macht. Besonders der Leistungssprung im Vergleich zum Vorgänger, der HD-5700-Serie, ist enorm. An einer uneingeschränkten Kaufempfehlung schrammt sie aufgrund der genannten Kritikpunkte dennoch ganz knapp vorbei. Aufwerten lassen würde sie sich bereits durch ein anderes Kühlsystem mit einer geringeren Lautstärke – das werden die ersten Partnerkarten mit anderen Kühlern aber problemlos richten. Die Radeon HD 6850 schafft es schlussendlich, die Radeon HD 5850 zu ersetzen, die mit einem Schlag nicht nur unattraktiv, sondern genauso überflüssig geworden ist.
Die Radeon HD 6870 stellt ein recht kleines Update des kleineren Bruders für rund 200 Euro dar, das zwar gut, aber nicht beeindruckend ist. Denn für die 50 Euro Aufpreis erhöht sich die Leistung mit zehn Prozent nur recht moderat und die Lautstärke steigt hörbar. An die Radeon HD 5870 kommt die Radeon HD 6870 nicht heran, ist dafür aber um einiges günstiger. Die Karte ist eher als Konkurrent für die GeForce GTX 470 zu sehen, die beide ihre Vor- sowie Nachteile haben. Bei gleichem Preis entscheiden die Vorlieben, wobei wir im Gesamtpaket aktuell die AMD-Karte vorne sehen.
Update: Die „richtige“ Radeon HD 6850 mit einer rund sechs bis neun Prozent geringeren Leistung als unser falsches Sample mit den 1.120 Shadereinheiten schafft es logischerweise nicht mehr ganz so zu glänzen und verliert etwas an Attraktivität. Damit ist die Radeon HD 6850 nur noch ein bis zehn Prozent flotter als die GeForce GTX 460 im Referenzdesign (abhängig von den Qualitätseinstellungen). Da es die GeForce GTX 460 für denselben Preis wie das Referenzdesign (150 Euro) schon in einer etwa fünf Prozent flotteren Variante gibt und die Radeon HD 6850 aktuell ebenso diese 150 Euro kostet, entsteht ein erbitterter Preiskampf zwischen den beiden Grafikkarten. Wirklich die Nase vorn hat in dem Fall keines der beiden Produkte.